List. Mit dem Frühling kehrt Leben an die Sylter Strände zurück. Zahlreiche Brutvögel sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt, darunter Austernfischer, Sandregenpfeifer und Zwergseeschwalben. Ihre Rufe prägen vielerorts das Bild, und wer genau hinschaut, kann entlang der Küste jagende Seeschwalben oder gut getarnte Vögel im Sand entdecken.

Viele dieser Arten brüten direkt am Strand – ein Lebensraum, der ebenso attraktiv wie gefährdet ist. Denn die Nester liegen oft offen und sind damit besonders anfällig für Störungen durch Menschen oder für Angriffe von Nesträubern wie Fuchs und Marderhund. Um den Bruterfolg zu sichern, reagieren die Sylter Naturschutzverbände auch in diesem Jahr mit gezielten Schutzmaßnahmen. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Aktuell werden wieder sogenannte Schutzzonen eingerichtet. Diese abgegrenzten Bereiche werden mit Elektrozäunen gesichert und bieten den Vögeln die nötige Ruhe, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Besonders sensible Brutplätze können so effektiv vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

Ein zentraler Termin steht bereits fest: Am Samstag, den 25. April, ab 9:30 Uhr, ist der Aufbau der Schutzzäune am Ellenbogen geplant. Für diese Aktion werden noch freiwillige Helfer gesucht. Der Einsatz bietet nicht nur praktische Unterstützung für den Naturschutz, sondern auch die Möglichkeit, einen direkten Einblick in die Arbeit vor Ort und den Lebensraum der Küstenvögel zu bekommen.

Zur besseren Organisation wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sylter Naturschutzbotschafterin Charlie Esser per E-Mail an botschaft@naturschutz-sylt.de gebeten.