Westerland/Sylt. Sand unter den Füßen, Sonne im Gesicht und jede Menge Bewegung: Der TSV Westerland ist mit seinen Handballkindern in die Beachhandball-Saison gestartet – und das mit großem Erfolg.

Unter der Leitung von Jenny und Marco Langenberg fanden die ersten beiden Trainingseinheiten am Strand statt. Rund 50 Kinder nahmen teil, aufgeteilt in zwei Gruppen im Alter von 8 bis 10 Jahren sowie 11 bis 14 Jahren.

Für viele war es der erste Kontakt mit Beachhandball. Entsprechend standen zunächst die Grundlagen im Mittelpunkt. Nach einem spielerischen Warm-up im Sand ging es vor allem um Technik, Passspiel und Bewegungsabläufe. Dabei zeigte sich schnell: Beachhandball ist mehr als nur eine sommerliche Variante des Hallensports.

Gespielt wird mit nur vier Spielern pro Team, einem Torhüter und drei Feldspielern. Besonders dynamisch wird es dadurch, dass der Torhüter aktiv ins Angriffsspiel eingebunden ist und so häufig Überzahlsituationen entstehen. Körperkontakt spielt eine deutlich geringere Rolle, stattdessen steht die Technik im Vordergrund.

Und genau hier wurde es spektakulär: Erste Trickwürfe, Pirouetten und sogenannte „Kempa-Tore“ sorgten für Begeisterung bei den Kindern. Dabei werden Bälle in der Luft gefangen und direkt verwandelt – Aktionen, die im Beachhandball sogar doppelt gewertet werden können.

Neben aller Technik stand jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: der Spaß. Durch die vielen Wechsel kamen alle Kinder auf viel Spielzeit, und auch das gemeinsame Training von Jungen und Mädchen sorgte für eine lockere, motivierende Atmosphäre.

Den Abschluss bildeten jeweils kleine Spiele im Sand – ein gelungener Ausklang zweier intensiver Trainingseinheiten.

Das Fazit: Ein rundum gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Bereits in den kommenden Wochen soll weiter an Technik und Spielverständnis gearbeitet werden. Ziel ist es, die jungen Spieler optimal auf das erste Beachhandball-Turnier Ende Mai auf Sylt vorzubereiten.