Westerland/Sylt. 29 Stunden voller Einsatz, Teamarbeit und spannender Szenarien: Die Jugendfeuerwehr Westerland hat mit ihrem „Berufsfeuerwehrtag“ erneut eindrucksvoll gezeigt, was im Nachwuchs steckt.

Start war am 10. April um 15:00 Uhr in der Hauptwache. Bis zum darauffolgenden Abend um 20:00 Uhr durchliefen die Jugendlichen zahlreiche realitätsnahe Übungen – am Ende müde, aber stolz und um viele Erfahrungen reicher.

Gleich zu Beginn wurde die Wache in ein Nachtlager umgebaut. Feldbetten wurden aufgebaut, ehe es mit Unterricht zur Werkzeugkunde weiterging. Während die jüngeren Teilnehmer Vogelhäuser bauten, arbeiteten die älteren am Brandübungsbunker und errichteten dort ein Übungsszenario.

Nach einem gemeinsamen Abendessen folgten bereits die ersten Einsätze. Ein piepender Rauchmelder, ein Wasserschaden im Rathauskeller und eine Vermisstensuche am Strand forderten die Nachwuchskräfte. Besonders spannend: Einer der „Vermissten“ war der Wehrführer selbst.

Auch am nächsten Tag ging es direkt weiter. Neben weiteren Einsätzen – darunter die Rettung von Enten aus einem Gully und ein gemeldeter Brand – stand Unterricht im Bereich Katastrophenschutz auf dem Programm. In einem realitätsnahen Szenario wurde eine Deichlinie abgedichtet.

Nach einer kurzen Pause folgte Dienstsport, bevor bei einer technischen Hilfeleistung eine Person unter einem Anhänger gerettet wurde – eine Aufgabe, die die Jugendlichen gemeinsam souverän meisterten.

Den Abschluss bildete eine große Übung am Brandübungsbunker. Bei einem simulierten Garagenbrand mit echtem Feuer wurden mehrere Angriffe aufgebaut, auch Atemschutzatrappen kamen zum Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt allen Ausbildern, Unterstützern und beteiligten Unternehmen, die diese Übung ermöglicht haben.

Am Ende bleibt vor allem eines: Eine starke Gemeinschaft, viel Engagement und ein Nachwuchs, auf den die Feuerwehr Westerland stolz sein kann.