Hamburg/Sylt. Der Sylter Promifotograf und Gastronom Georg Supanz steht vor einem wichtigen medizinischen Eingriff: Bei ihm soll eine Herzoperation mit der sogenannten Da-Vinci-Methode durchgeführt werden – einem modernen, robotergestützten Verfahren.

Der Eingriff erfolgt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, genauer im Universitären Herz- und Gefäßzentrum der Klinik für Kardiologie.

Die Methode gilt als besonders präzise und schonend. Anders als bei klassischen Operationen führt der Chirurg den Eingriff nicht direkt mit den Händen aus, sondern steuert über eine Konsole hochentwickelte Instrumente. Diese werden von Roboterarmen umgesetzt und ermöglichen feinste Bewegungen im Körper.

Zum Einsatz kommt die Technik unter anderem bei Bypass-Operationen, der Reparatur von Herzklappen oder dem Verschluss von Herzfehlern. Eine hochauflösende 3D-Kamera liefert dabei stark vergrößerte Bilder, sodass der Operateur besonders exakt arbeiten kann.

Der große Vorteil: Die Eingriffe erfolgen minimal-invasiv, also über sehr kleine Schnitte. Das bedeutet in vielen Fällen weniger Blutverlust, geringere HB Schmerzen und eine schnellere Genesung für die Patienten.

Wichtig ist dabei: Trotz moderner Technik operiert kein Roboter selbstständig. Die Kontrolle liegt jederzeit vollständig beim behandelnden Arzt.

Die Da-Vinci-Methode gilt als bedeutender Fortschritt in der Herzchirurgie – ist jedoch nicht für alle Patienten geeignet und erfordert speziell ausgebildete Chirurgen.

Für Georg Supanz bedeutet der Eingriff nun einen wichtigen Schritt – verbunden mit der Hoffnung auf eine erfolgreiche Behandlung und eine schnelle Rückkehr in den Alltag.