Sylt. Mit den ersten warmen Tagen hat auf Sylt auch die neue Brutsaison begonnen – und damit der Schutz empfindlicher Tier- und Pflanzenarten. In Wenningstedt und Kampen wurden deshalb jetzt wieder die sogenannten Strandinseln aufgebaut.

Diese abgegrenzten Bereiche dienen vor allem dem Schutz des seltenen Sandregenpfeifers, der seine Nester direkt im Sand anlegt und besonders störanfällig ist. Auch verschiedene Strandpflanzen, die sich nur unter ruhigen Bedingungen entwickeln können, profitieren von den Schutzmaßnahmen.

Bei bestem Frühlingswetter packten zahlreiche Freiwillige der Naturschutzgemeinschaft Sylt und des Naturgewalten Sylt mit an und sorgten dafür, dass die Strandinseln rechtzeitig zum Beginn der Saison eingerichtet werden konnten. Durch den gemeinschaftlichen Einsatz ging der Aufbau zügig voran.

Unterstützt wird das Projekt seit Jahren von den Gemeinden Kampen und Wenningstedt-Braderup, die die Maßnahmen organisatorisch begleiten. In Kampen besteht die Zusammenarbeit bereits seit rund fünf Jahren.

Die Strandinseln sind ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes auf Sylt. Sie schaffen geschützte Rückzugsräume in stark frequentierten Strandbereichen und helfen dabei, seltene Arten dauerhaft auf der Insel zu erhalten.

Nach getaner Arbeit blieb für die Helfer auch noch Zeit, das sonnige Wetter am Strand zu genießen – ein gelungener Auftakt in die neue Saison.