Sylt. Auf Initiative des DEHOGA Sylt haben sich Vertreter der Branche, der IHK Flensburg und der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland zu einem Austausch über die Zukunft der gastgewerblichen Ausbildung auf Sylt, Amrum, Föhr und dem angrenzenden Festland getroffen.
„Sylt ist dank vieler engagierter Akteure bereits ein hervorragender Ausbildungsstandort“, sagte Martin Bendler, Ausbildungswart des DEHOGA Sylt. „Da nun einige Rollen neu besetzt sind, haben wir frühestmöglich zu einem Gespräch eingeladen, um die flüssige Kommunikation und damit eine enge Zusammenarbeit von Anfang an sicherzustellen.“
Am Treffen nahmen Vertreter des DEHOGA Sylt und Schleswig-Holstein, der IHK Flensburg sowie der Berufsschule teil, darunter Mette Lorentzen (IHK) und Tina Niemeyer, neue Referentin für Aus- und Weiterbildung beim DEHOGA Schleswig-Holstein.
Ein Schwerpunkt war die Organisation der Abschlussprüfungen in den gastgewerblichen Berufen – insbesondere unter den besonderen Bedingungen einer Tourismusregion, in der Saisonverläufe und Ausbildungsabläufe eng verzahnt sind.
Einigkeit bestand auch darin, dass die 2022 eingeführte Ausbildungsordnung weiterhin inhaltliche und organisatorische Herausforderungen mit sich bringt.
Gleichzeitig wurde betont, dass bereits viele Lösungen im engen Austausch entwickelt wurden. Dazu gehören zusätzliche Schulungen mit externen Referenten, die der DEHOGA Sylt initiiert hat und die den Auszubildenden wichtige Praxiseinblicke ermöglichen. Aufgrund der guten Ergebnisse dieser Schulungen wurde nun über weitere Formate gesprochen, die die Ausbildung wertsteigernd ergänzen sollen.
Die Runde vereinbarte, den engen Austausch zu verstetigen, um frühzeitig auf Herausforderungen reagieren zu können und die Qualität der Ausbildung am Standort Westerland dauerhaft zu sichern. „Wenn Betriebe, Schule und Kammer eng zusammenarbeiten, profitieren die jungen Menschen unmittelbar“, sagte Stefanie Blass, stellvertretende Ausbildungswartin des DEHOGA Sylt.
Abschließend wurde über neue Ansätze in der Nachwuchswerbung gesprochen, um mehr junge Menschen für die Berufe in Hotellerie und Gastronomie zu begeistern und die Ausbilderinnen und Ausbilder weiter zu unterstützen.