Sylt. Mit einem 39:36 (19:19)-Erfolg gegen die HSG Südtondern hat der TSV Westerland in eigener Halle ein intensives und temporeiches Handballspiel für sich entschieden. Nach vielen Duellen seit gemeinsamer E-Jugend-Zeit gelang es der Mannschaft erstmals, gegen den langjährigen Kontrahenten als Sieger vom Feld zu gehen – ein deutliches Zeichen der sportlichen Weiterentwicklung.
Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Nach gut zwölf Minuten führte die HSG Südtondern mit 7:9. Der TSV Westerland blieb dran, arbeitete sich Tor um Tor heran und glich bis zur Pause zum 19:19 aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hohem Tempo und viel Einsatz.
Nach dem Seitenwechsel gewann die Defensive der Gastgeber an Stabilität. Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der TSV Westerland mit zwei Toren ab und spielte die Führung konzentriert weiter. In der Schlussphase bewahrte die Mannschaft Ruhe, nutzte ihre Chancen konsequent und erhöhte den Vorsprung bis zum Abpfiff auf drei Tore.
Jonas Gerber war mit 15 Treffern erfolgreichster Werfer. Noam Jessen und Mads Langenberg erzielten jeweils sieben Tore. Noah Bendix Ebert traf viermal, Lasse Feldmann dreimal und Theo Lorenzen zweimal. Ein weiterer Treffer ging auf das Konto von D. M. Zum Kader gehörten außerdem P. F., Leander Marinus Höfs, Bendix Martin Lange, Jasper Ole Luft und Léo Noel Van Gysel.
Der Heimsieg stärkt das Selbstvertrauen und markiert einen besonderen Moment in der Entwicklung des Teams.