Fackeln
Im Vorfeld oder an den offiziellen Ausgabestellen eine Fackel besorgen. Unbedingt ein Stück Pappe über den Handlauf stecken, das schützt Hand und Jacke vor Wachstropfen. Es empfiehlt sich, ein Sturmfeuerzeug dabei zu haben.


Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung
Matschfeste, warme Stiefel oder gefütterte Gummistiefel, Wollsocken, eine dicke Hose und bestenfalls eine alte Jacke, die ein paar Wachsflecken und eine ordentliche Räuchernote vertragen kann. Schal, Mütze und Handschuhe nicht vergessen!


Der Fackelzug
Der traditionelle Fackelzug der Gemeinden ist ein absolutes Muss, um in echte Biike-Stimmung zu kommen. Begleitet von den Freiwilligen Feuerwehren, in manchen Orten sogar musikalisch untermalt.


An der Biike angekommen
Die Fackel darf erst auf die Biike geworfen werden, wenn der Redner das Zeichen dazu gibt. Bis dahin wird Abstand gehalten und geduldig gewartet. Das Startsignal lautet: „Tjen di Biiki ön!“ („Entzündet die Biike!“).


Aber vorher wird noch gesungen
Üüs Sölring Lön ist die friesische Hymne Sylts. Niemand erwartet, dass man den Text perfekt mitsingen kann. Wer sich vorab ein wenig einsingen möchte: nebenan der Text. Die Melodie lässt sich aber auch wunderbar mitsummen.


Warme Getränke wärmen das Herz
Für Getränke wird in vielen Orten gesorgt. Die Feuerwehren bieten gegen einen kleinen Betrag Heißtränke mit & ohne Umdrehung an. Gut ausgestattet mit einer Thermoskanne ans Feuer zu kommen, ist aber ebenfalls eine sehr gute Idee.


Und wie lange bleibt man?
Zumindest so lange, bis der Winter vorbei ist – das ist hier auf der Insel nämlich der Moment, wenn die Tonne bzw. der Pidder fällt.


Und nun?
Ab in die warme Stube: ob ins eigene Zuhause, ins Restaurant oder zu Freunden an die lange Tafel. Überall wird dasselbe aufgetischt: Grünkohl satt! Ob mit Brat- oder Salzkartoffeln, mit Schweinebacke, Kassler und Kochwurst oder sogar vegetarisch – Hauptsache Grünkohl. Dazu empfiehlt die Redaktion ein frisches Pils und einen eiskalten Helbing.