Tinnum. Im Rahmen ihrer 139. Jahreshauptversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Tinnum auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurückgeblickt und personelle Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und befreundeten Organisationen nahmen an der Versammlung teil.
Begrüßt wurden unter anderem Bürgermeisterin Tina Haltermann, Bürgervorsteher Andreas Dobrzinski, der stellvertretende Bürgervorsteher Joachim Schweitzer, das Mitglied des Landtages Manfred Uekermann sowie Ortsbeiratsvorsitzender Raphael Ipsen. Ebenfalls anwesend waren der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses und Kreispräsident Frank Zahel, der stellvertretende Kreiswehrführer Hartmut Sehte, Amtswehrführer Ralf Winter sowie der stellvertretende Gemeindewehr- und Ortswehrführer Westerland Christian Fröhlich. Darüber hinaus nahmen weitere Ortswehrführer und Mandatsträger, Vertreter von Polizei, Kriminalpolizei und DRK, zahlreiche Ehrenmitglieder, Kameraden des Feuerwehrmusikzuges sowie Pastorin Susanne Zingel an der Versammlung teil.
In seinem Jahresbericht stellte Ortswehrführer Siegfried Engel die Entwicklungen des vergangenen Jahres vor. Zum Ende des Jahres 2025 zählte die Wehr 91 Mitglieder. Insgesamt wurden 42 Einsätze abgearbeitet. Hinzu kamen 20 Gruppenübungen sowie sechs Atemschutzübungen, mit denen die Einsatzbereitschaft kontinuierlich sichergestellt wurde.
Auch die Jugendgruppenleiterin legte ihren Jahresbericht vor und berichtete über die Aktivitäten und die Nachwuchsarbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr. Die Bedeutung einer starken Jugendabteilung wurde dabei erneut deutlich.
Nach dem Bericht der Kassenführung standen turnusgemäß Wahlen an. Zu neuen Kassenprüfern wurden Tina Jung und Kay Sander gewählt. Zudem gab es personelle Veränderungen: Aus der Jugendfeuerwehr rückten Haakon Jung, Mika Jung und Jannik Wegener in den aktiven Dienst auf. Neu in die Wehr aufgenommen und zugleich dienstverpflichtet wurden Fred Rosenthal, Nikola Prösch und Kay Sanders.
Darüber hinaus fanden weitere Wahlen und Ehrungen statt, mit denen langjähriges Engagement und besondere Verdienste gewürdigt wurden. Neben dem offiziellen Teil und einem gemeinsamen Essen nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, ihre Verbundenheit mit der Wehr zum Ausdruck zu bringen.
Geschlossen wurde die 139. Jahreshauptversammlung traditionell mit dem Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.