Sylt. Am Sonntag vergangener Woche nahmen die C-Mädchen an einem stark besetzten Hallenturnier in Leck teil, das von der Spielgemeinschaft Leck-Achtrup-Ladelund (LAL) ausgerichtet wurde. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Ligakonkurrenten sowie höher spielenden Mannschaften zusammen. Aufgrund dreier kurzfristiger Absagen reiste das Team lediglich mit sechs Spielerinnen an, was das Trainerteam vor organisatorische Herausforderungen stellte.
Da es sich nicht um ein offizielles DFB-Turnier handelte, unterstützten andere Mannschaften die Sylterinnen im Wechsel mit ihren Torhüterinnen. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Husumer SV, dem Team aus Satrup sowie Frisia für die unkomplizierte und sportlich faire Hilfe.
Trotz der schwierigen personellen Ausgangslage verlief das Turnier insgesamt sehr positiv. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Solvej Scheel, die nach mehrmonatiger Verletzungspause wieder auf dem Feld stand. Die Abwehrchefin überzeugte mit Übersicht, Zweikampfstärke und mutigen Vorstößen nach vorne. Aufgrund der Belastung durch den harten Hallenboden wurde sie im Finale vorsorglich nicht mehr eingesetzt.
In der Vorrunde gelangen vier Siege bei nur einer Niederlage. Im anschließenden Halbfinale setzte sich das Team erneut durch und erreichte verdient das Endspiel. Dort musste man sich dem Husumer SV mit 0:4 geschlagen geben. Unter den gegebenen Umständen bedeutete der zweite Platz mit einem Torverhältnis von 14:7 dennoch ein sehr erfolgreiches Turnier.
Auch individuell zeigten die Spielerinnen starke Leistungen. Lana Burowicz überzeugte mit unermüdlichem Einsatz und einem Tor, stets mit Drang nach vorne. Solvej Scheel stabilisierte nach ihrer Rückkehr die Defensive und setzte offensive Akzente. Thia Jacobsen erzielte vier Treffer und erspielte zahlreiche Chancen, wodurch sie insbesondere Emilia Otto Räume eröffnete. Luzie Glapa präsentierte sich als defensiver Allrounder, war kompromisslos in den Zweikämpfen und hatte zwei hochkarätige Torchancen, musste im Finale jedoch frühzeitig verletzungsbedingt ausscheiden. Emilia Otto war mit neun Treffern beste Torschützin des Teams und glänzte durch Technik und Spielübersicht. Komplettiert wurde der Kader von der erst elfjährigen Maria Zamfir, die bei ihren Einsätzen mit großem Einsatzwillen und hoher Präsenz überzeugte.
Insgesamt zeigte das Team eine starke geschlossene Leistung und bewies trotz personeller Engpässe großen Kampfgeist und sportliche Qualität.