Lindholm. Erst das dritte Spiel als neu formierte Mädchenmannschaft – und schon zeigt die Entwicklung deutlich nach oben: Die weibliche E-Jugend des TSV Westerland/Sylt hat am Samstag, 26. September 2026, ihr Auswärtsspiel bei der HSG Südtondern mit 27:11 gewonnen. Bereits zur Halbzeit lagen die Sylterinnen mit 11:3 vorne. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Die Mädchen gingen gut gelaunt und hoch motiviert in die Partie. Zu Beginn war das Spiel auf beiden Seiten noch etwas wuselig. Doch mit zunehmender Spielzeit bekamen die Sylterinnen immer mehr Übersicht. Die Pässe wurden sicherer, die Mitspielerinnen besser gefunden und auch vor dem gegnerischen Tor wuchs das Selbstvertrauen. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Das zeigte sich schnell auf der Anzeigetafel. Liliana Zembol erzielte innerhalb der ersten gut drei Minuten gleich die ersten drei Sylter Treffer. Über 6:2 und 9:2 setzte sich der TSV immer weiter ab und nahm schließlich einen deutlichen Vorsprung mit in die Pause.

Hinweise in der Pause direkt umgesetzt

Trotz der Führung gab es zur Halbzeit noch einige Punkte, die verbessert werden sollten. Und genau das gelang: Nach dem Seitenwechsel suchten und fanden sich die Mädchen immer besser, spielten gute Pässe und kamen zu zahlreichen Torabschlüssen.

Besonders erfreulich aus Sicht des Teams: Alle Mädchen trauten sich, selbst den Abschluss zu suchen. Gerade bei einer Mannschaft, die erst ihr drittes gemeinsames Spiel absolviert hat, ist die zunehmende Sicherheit auffällig. Die Spielerinnen pushen sich gegenseitig und treten von Partie zu Partie mutiger auf. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Auch die Tore verteilten sich auf mehrere Schultern. Im offiziellen Spielbericht werden Julia Zembol mit acht und Liliana Zembol mit sieben Treffern geführt. Milla Lee Hayen, Lena Martje Blechschmidt und Sydney Lee Thielebein erzielten jeweils drei Tore, Emilia Marie Kehl zwei und Hannah Bals eines.

Bei dieser Statistik gibt es allerdings einen kleinen Vorbehalt: Nach Einschätzung aus dem Team könnten einzelne Treffer am Kampfgericht anderen Spielerinnen zugeordnet worden sein. Entscheidend war ohnehin weniger die persönliche Torausbeute als die breite Beteiligung der gesamten Mannschaft.

Am Ende stand ein 27:11-Auswärtssieg – und vor allem die Erkenntnis, dass diese junge Mannschaft innerhalb kürzester Zeit große Fortschritte macht. Der letzte Sylter Treffer fiel nur acht Sekunden vor Schluss.