Tönning. Einen Saisonauftakt, den die jungen Handballer so schnell wohl nicht vergessen werden: Am 12. September 2026 bestritt die männliche E2 des TSV Westerland II bei der HSG Eiderstedt ihr erstes Saisonspiel in der neuen Altersklasse. Mit 42:2 (22:1) fiel das Ergebnis am Ende außergewöhnlich deutlich aus – im Mittelpunkt stand für die Sylter aber vor allem, wie gut sie das Gelernte bereits auf das Spielfeld bringen konnten. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Die Kinder sind erst in dieser Saison aus der F-Jugend aufgerückt und stehen damit noch ganz am Anfang ihres Abenteuers E-Jugend. Allerdings liegt hinter ihnen ein intensiver Handballsommer mit vielen Trainingseinheiten, Turnieren und gemeinsamen Erlebnissen. In Tönning zeigte sich nun, dass diese Arbeit Früchte trägt.

Von Beginn an spielten die Westerländer mit hohem Tempo. Phillip Pepe Glashoff erzielte bereits nach 17 Sekunden den ersten Treffer und eröffnete damit eine erste Halbzeit, in der der TSV kaum zu bremsen war. Auch Bjarne Feldmann und die übrigen Westerländer fanden immer wieder den Weg zum Tor.

Zur Pause führte der TSV bereits mit 22:1. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Viel Tempo und noch mehr Spielfreude

Wichtiger als der Spielstand war allerdings die Art und Weise, wie die junge Mannschaft auftrat. Die Westerländer ließen den Ball schnell laufen, suchten ihre Mitspieler und gingen mutig in die Abschlüsse.

Dabei bekam jedes Kind reichlich Spielzeit und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Fast alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, alle suchten selbst den Abschluss.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TSV konzentriert. Unter anderem setzte Lasse Leonard Zengel mit mehreren Treffern Akzente. Am Ende stand ein deutlicher 42:2-Auswärtserfolg.

Ergebnis richtig einordnen

Bei aller Freude über den gelungenen Saisonstart gehört allerdings auch die Einordnung dazu: Mit der HSG Eiderstedt traf der TSV auf eine Mannschaft, die selbst noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht.

Solche Spiele kennen auch die Westerländer aus der Vergangenheit – nur eben von der anderen Seite. Deshalb sollte weniger das 42:2 als vielmehr die Entwicklung der eigenen Mannschaft im Vordergrund stehen.

Und die machte Mut: hohe Laufbereitschaft, schnelles Passspiel, mutige Abschlüsse und vor allem ein starkes Miteinander. Die Kinder zeigten, dass sie bereit für das neue Abenteuer E-Jugend sind. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Nach diesem Auftakt wird fleißig weitertrainiert. Denn schon die nächsten Spiele werden neue und vermutlich deutlich größere Herausforderungen mit sich bringen.

Einer für alle, alle für einen – für die junge E2 des TSV Westerland hat das Abenteuer E-Jugend gerade erst begonnen.