Sylt. Am 12. September 2026 traf die weibliche C-Jugend des TSV Westerland im Sportzentrum auf die SG Dithmarschen Süd. Das Ergebnis fiel mit 22:39 am Ende deutlich aus, doch die Partie zeigte auch, dass sich die Westerländerinnen selbst in schwierigen Phasen nicht unterkriegen lassen.

Dabei erwischte der TSV zunächst einen ordentlichen Start. Nachdem die Gäste früh in Führung gegangen waren, antwortete Linda Gosch mit dem 1:1. Annika Woysch sorgte per Siebenmeter für das 2:2. In der Anfangsphase hielten die Sylterinnen dagegen und versuchten mit viel Einsatz, Dithmarschen Süd Paroli zu bieten.

Mit zunehmender Spielzeit übernahmen jedoch die Gäste immer stärker die Kontrolle. Vor allem Lea Kewitsch und Laura Schoer waren nur schwer zu stoppen. Dithmarschen Süd setzte sich Tor um Tor ab und ging mit einer deutlichen 22:11-Führung in die Halbzeitpause.

Köpfe oben behalten

Für die Westerländerinnen wurde die Begegnung damit zunehmend auch zu einer mentalen Herausforderung. Natürlich war den Spielerinnen die Enttäuschung über den wachsenden Rückstand zwischenzeitlich anzumerken. Doch aufgeben wollte die Mannschaft nicht.

Trainerin Marisol Schnittgard und Trainerassistentin Emily Walter versuchten von der Seitenlinie immer wieder, ihre Spielerinnen aufzubauen und neu zu motivieren. Und der TSV kämpfte weiter, suchte auch in der zweiten Halbzeit den Weg nach vorne und ließ sich trotz des deutlichen Spielstandes nicht hängen.

Besonders Linda Gosch übernahm Verantwortung und war mit 14 Treffern erfolgreichste Westerländer Torschützin. Lotta Bönisch erzielte fünf Tore, Annika Woysch traf zweimal und Lene Lou Bönisch einmal.

Am Ende stand am 12. September in Tinnum zwar eine 22:39-Niederlage auf der Anzeigetafel. Doch das Spiel zeigte auch, was diese Mannschaft auszeichnet: Die Westerländerinnen gingen gemeinsam auf das Feld, kämpften gemeinsam, verloren gemeinsam und verließen es auch wieder gemeinsam.

Gerade solche Spiele gehören zum Sport dazu. Der TSV Westerland musste sich an diesem Tag sportlich geschlagen geben – als Team aber ließ sich die Mannschaft nicht unterkriegen.