Sylt / Wesselburen, 1. Juli 2026 – Das Freibad in Wesselburen ist seit 24 Jahren Austragungsort des traditionsreichen Friedrich-Hebbel-Pokals – und für die Schwimmer des TSV Westerland längst weit mehr als nur ein Wettkampf. Der Ausflug nach Dithmarschen gehört fest zum Jahreskalender. Nach den Rennen wird gemeinsam auf der Wiese vor dem Freibad gezeltet, gegrillt, gelacht und der Abschluss einer erfolgreichen Saison gefeiert. Doch bevor das Vergnügen beginnen konnte, stand zunächst der sportliche Teil auf dem Programm.

Und der hatte es in sich. Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad – Sonnenschutz und kalte Getränke waren Pflicht – präsentierten sich die Sylter Schwimmer in guter Form. Von weit über 100 Starts landeten nahezu alle auf dem Podest. Nur zwei Starts endeten außerhalb der Top Drei – eine beeindruckende Bilanz, die die Mannschaftsleistung eindrucksvoll unterstreicht. Auch die erste und zweite Staffel siegten jeweils über 4 × 50 m Freistil und 4 × 25 m Lagen. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Der Friedrich-Hebbel-Pokal lebt von seiner entspannten Atmosphäre, der herzlichen Organisation durch Astrid Mangels und ihr Team sowie der großzügigen Vergabe von Pokalen und Medaillen. Genau diese Mischung scheint den Syltern besonders zu liegen.

Für den Bestzeiten-Knaller sorgte Ida Raspé (Jahrgang 2013), die bei allen ihren Starts ihre bisherigen Leistungen verbesserte. Ausschließlich auf Platz 1 in ihren Jahrgängen bei allen Starts landeten Chiara Ruge (2008), Paul Steinmetz (2016), Piet Brinkmann (2017), Vasilisa Khramkov (2012), Leni Klukas (2011), Aiden-Alistair Klusch (2009) sowie Hailey-Moreen Klusch (2007). Für ausgewählte Strecken wurde der Friedrich-Hebbel-Pokal überreicht, von denen die Sylter einige mit auf die Insel brachten.

Im Sylter Team schwammen ebenfalls mit Bravour Emma Grothkopp, Henri Guetari, Jannis Hansen, Lotti Klukas, Lotta Lunk, Greta Schöwing, Tilda Thielebein, Nepomuk und Tassilo Stemmle sowie Paula Ulrich.

Für Maria Zamfir war es besonders emotional, weil es ihr vorerst letzter Wettkampf war – sie möchte sich künftig auf ihre Karriere als Fußballerin konzentrieren. Dennoch holte sie eine persönliche Bestzeit über 50 m Brust in 46,18 Sekunden.

Die Trainer Bastian Guetari und Chefcoach Dirk Hübler sehen den Schlüssel zum Erfolg vor allem in der besonderen Atmosphäre des Wettkampfes:

„Regionale Wettkämpfe ermöglichen es, mit Gelassenheit, ruhiger Atmung und großem Selbstvertrauen auf dem Startblock zu stehen. Wenn wenig auf dem Spiel steht, ist man manchmal sogar besonders schnell.“ Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Als Kampfrichter waren an diesem Wochenende Taleka Zamfir, Sabine Brinkmann, Caroline Steinmetz, Ekaterina Belik und Kitty Thielebein im Einsatz. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.

Nach dem letzten Start war der sportliche Teil bereits gegen 15 Uhr beendet. Anschließend verwandelte sich das Freibadgelände in Wesselburen in ein großes Sommerlager, organisiert vor allem von Stefan Grothkopp sowie Julia und Martin Klukas. Gemeinsam wurde gegrillt, Fußball und Wasserball gespielt und die erfolgreiche Saison gefeiert. Das geplante Zelten musste aufgrund eines nächtlichen Gewitters zwar kurzfristig ins Eingangsgebäude des Freibades verlegt werden. Das eindrucksvolle Unwetter wirkte schließlich fast wie ein großes Feuerwerk zum Abschluss einer erfolgreichen Saison. Dieser Artikel erschien zuerst exklusiv bei Dein Sylt / Sylter Spiegel.